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Schmalkalden
Historische Ansichten
Die Asbacher Strasse in Schmalkalden Fotos ab 1910
Die Asbacher Strasse bis zur Etaplierung der Fa. Heller fast nur ein Feldweg. Wurde dann aber befestigt. Eine besondere Erwähnung verdient diese Strasse, weil sich dort einst die Heilig-Grab-Kapelle (Höhe des Teiches, Hohe Strasse (Heilig Grab)) befand, welche endgültig 1713 abgebrochen wurde. Die Ringmauer war bis zum ersten Weltkrieg noch zu sehen. In der Asbacher Straße gibt es die Bohrmühle. Ein trauriger, geschichtlicher Teil der Bohrmühle, ist das Arbeitslager 23 R.A.D. Carl Wilhelm Abteilung 5/231 (8/236 - Nr. des Frauenlagers oder widersprüchliche Angabe). Von ca. 1939 - 1943 bestand das Lager an diesen eigentlich geschichtsträchtigen Ort. Ein Teil der Steine aus denen die Gebäude gebaut sind, stammen von der Heilig-Grab-Kapelle (erstmals erwähnt 1111). Heute befindet sich dort das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde und die Arbeiterwohlfahrt.
Die Fa.Heller, gegründet 1849 war Vorunternehmen des späteren Werkzeugkombinates Schmalkalden. Es war immer eines der bedeutendsten Werkzeughersteller Deutschlands. Heute ist es nur noch Industriegebiet. Viele Gebäude aus der damalige Zeit sind heute noch existent, aber modernisiert. Noch ansässige Nachfolger der Fa. Heller sind zB.: Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH, Bergbauwerkzeuge Schmalkalden GmbH & Co. KG und Sandvik Tooling Supply Schmalkalden.